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Rückblick, Fotos, Videos zur #mfbw21

NACHBERICHT | Furtwangen, Villingen-Schwenningen; März 2021 | Netzwerk Frauen.Innovation.Technik Baden-Württemberg

Vom 23.-27. Februar 2021 fand an der Hochschule Furtwangen die 12. Frühjahrshochschule und Weiterbildungswoche „meccanica feminale Baden-Württemberg“ statt. Es war die erste, die komplett digital veranstaltet wurde. Die teilnehmenden Studentinnen und Fachfrauen trafen sich online in verschiedenen Video-Konferenzsystemen zur Vernetzung für Studium und Karriere.

Die Bildungsveranstaltung meccanica feminale richtet sich einmal pro Jahr an alle interessierten Frauen in den Ingenieurswissenschaften. Offiziell eröffnet wurde die Weiterbildungswoche von Aline Fuß M.A., der Projektverantwortlichen des veranstaltenden Netzwerks Frauen.Innovation.Technik (FIT) Baden-Württmberg. Dr. Rolf Schofer, Rektor der Hochschule Furtwangen sowie Ministerialrat Dr. Hans J. Reiter vom Projekt-Förderer, dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst (MWK) Baden-Württemberg, machten in ihren Grußworten deutlich, wie wichtig Diversität in technischen Studiengängen und Berufen ist. 

Erstmalig wurden alle  Veranstaltungsformate online per Videokonferenz-Systeme, wie z.B. Big Blue Button (BBB) oder Alfaview durchgeführt. 

Die Keynote Speech hielt Dr. Sabine Klinkner von der Universität Stuttgart. Sie ist Professorin am Institut für Raumfahrtsysteme (IRS). Ihr Forschungsschwerpunkt ist die Satellitentechik. Mit Begeisterung berichtete sie über die Teamarbeit mit Studierenden und Doktorand*innen bei der Weiterentwicklung der Flying Laptop oder der ROMEO Mission. Der Flying Laptop ist der erste Satellit des Stuttgarter Kleinsatellitenprogramms und momentan funktionsfähig im Orbit.

„Es ist extrem spannend, die Datenübertragung von Kleinsatelliten vorantreiben zu können“, meinte Dr. Sabine Klinkner zu ihren Aufgaben an der Uni Stuttgart. An ihrem Institut werden unter anderem Schütteltests durchgeführt, die simulieren, welchen extremen Bedingungen ein Satellit unterwegs ins All standhalten muss.

Im Dialog mit den Online-Teilnehmerinnen berichtete sie, dass in den letzten Jahren der Anteil an Frauen im IRS langsam aber stetig angestiegen sei. Die gemischten Teams würden sehr gut funktionieren. Laut neuesten Studien arbeiten in Deutschland rund 25 Prozent Frauen in der Luft- und Raumfahrtindustrie, etwa zehn Prozent davon in Führungspositionen. Um die Nachhaltigkeit einer geschlechtergerechten beruflichen Orientie­rung zu realisieren sei also noch genug Luft nach oben.

Impressionen der #mfbw21

 
 

Alle Bilder: Copyright Netzwerk Frauen.Innovation.Technik BW

Die Dozentinnen der meccanica feminale vermittelten eine Woche lang aktuelle Fach- und Zukunftskompetenzen. Darüber hinaus boten sie Inspiration und Erfahrungswerte für die persönlichen Berufswünsche und Karrierewege.

Von den Grundlagen des Hyperschallfluges, über die Künstliche Intelligenz für industrielle Anwendungen bis hin zur Komplexität der VUCA Welt zog sich das thematische Angebot.

Die Teilnehmerinnen erfuhren wie NASA-Astronaut:innen auf das Zusammenleben im All vorbereitet werden oder wie mutig und klug ein Start-up gegründet werden kann.

Der virtuelle Besuch des Otto-Lilienthal-Musems oder die Kraftwerksführung bei der EnBW Energie Baden-Württemberg AG, dem Hauptsponsor der meccanica feminale 2021, erweiterten das Online-Angebot. Interaktiv ging es auch im gemeinsamen digitalen Escape-Room zur Sache. Hier schlüpften die Teilnehmerinnen in die Rolle von Dektektivinnen und lösten in unterschiedlichen Teams das Rätsel eines spektakulären Diamantraubes. 

Zum Abschluß der meccanica feminale wurde passend zum Themenfokus "Luft- & Raumfahrt" die drei kreativsten Beiträge der ausgeschriebenen Papierflieger Competition prämiert. Einen Reise-Gutschein der Deutschen Bahn über den jeweiligen Wert von 100 Euro erhielten: 

-> Anna Harbach mit ihrem Filmbeitrag ...

-> N.N. mit ihrem Filmbeitrag ...

-> Andrea Freisinger mit Ihrem Foto ...

Herzlichen Glückwunsch! 

Die Aktivitäten der meccanica feminale wurden in den sozialen Netzwerken auf -> Twitter, -> Instagram, -> LinkedIn und -> Facebook unter den Hashtags #mfbw21 oder #scientificaBW kommuniziert.

Trotz des ausschließlich digitalen Konzeptes, war auch die 12. meccanica feminale ein hervorragendes Format für die Vernetzung und den Austausch der teilnehmenden Frauen.

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Das Netzwerk F.I.T bedankt sich herzlich bei allen Teilnehmerinnen, Dozentinnen, technischen Helfer:innen, Kooperationspartner:innen und Unterstützer:innen!

Vor allem aber bedanken wir uns im Namen der Projektleitung, Prof. Dr. Ulrike Busolt, beim Rektorat der Hochschule Furtwangen - insbesondere bei Herrn Rektor Dr. Schofer, und beim Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg für das Vertrauen in unsere Arbeit.