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IF24-W04 Weil Stressregulierung so wichtig ist – Hacks around the Clock

Befinden wir uns im Stress-Modus, schränkt das Gehirn automatisch die Aktivität unseres Neocortex ein, also des rationalen Teils unseres Gehirns, weil es stets die Bedrohungsabwehr priorisiert. Das führt am Arbeitsplatz u.a. zu einer Einschränkung unserer kognitiven Leistungsfähigkeit, Präsenz, Selbstwertschätzung, Selbstdarstellung, sowie Kommunikation.

Stress ist zum einen ein individuelles Ereignis, weil es auf individuellen Erlebnissen aufbaut und individuelle Trigger auslöst. Zum anderen wirkt unser Stress auch in die Wahrnehmung durch die Personen in unserem Umfeld hinein. Jeder Mensch hat einen „Scanner“ im Gehirn, der das Gegenüber zwischen den Zeilen liest. Daraus zieht er unbewusst Schlussfolgerungen über unsere Kompetenz und wie er mit uns kommuniziert.

Ziel ist nicht nur Stress-Resilienz, damit wir besser funktionieren, sondern darüber hinaus, die Erwirkung eines Kontextes mit geringen Reibungsverlusten und die Ermöglichung von Neugierde und Begeisterung, sodass wir uns entfalten und mit unserer Tätigkeit identifizieren können. Durch Neugierde und Begeisterung werden vom Gehirn neurobiologisch wirksame Substanzen produziert, die unser Wachsen in und mit dem Job unterstützen und unsere Lebensqualität steigern.

In diesem Workshop lernen wir Methoden kennen, wie wir präventiv und kurativ Stress im Arbeitsalltag regulieren können sowie durch unsere nicht-verbale Kommunikation unsere Kompetenz unterstreichen. Dazu machen wir auch entsprechende Übungen.

Gabriele Stoll

Dr. sc. agr. Gabriele Stoll

1995 Promotion als Agrarbiologin an der Universität Hohenheim, Thema „Pflanzenwirkstoffe in der Biologischen Schädlingsbekämpfung“.
20 Jahre tätig in der Entwicklungszusammenarbeit in Forschung, Projektleitung, Consulting (u.a. internationale Institutionen), Veröffentlichungen (Fachbuch engl./franz., Fachartikel), Vorträge, Schwerpunktregion SO-Asien und Ostafrika.
Seit 2007 Inhaberin der Firma GOURVEINE (Anbau in Kenia in Entwicklung).
Beginn Selbststudium Neurowissenschaft mit Ziel Steigerung der Selbstregulierung für nachhaltigen Unternehmenserfolg mit einem innovativen Produkt/Thema.
.Formulierung der EZ-Tätigkeit in das Karriere-Gestaltungskonzept FemCareer, basierend auf 5 Grundpfeilern mit neuro-wissenschaftlicher Untermauerung.
Analyse des Drop-out von Frauen in MINT Berufen.
Anpassung von FemCareer an die Realität von MINT Frauen, aus der Perspektive der Neurobiologie.
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2. August 2024
16:00 – 17:30
Technische Fakultät – Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
Georges-Köhler-Allee 101, Freiburg, 79110